
Liebe Leserinnen und liebe Leser,
In Deutschland leben nicht nur Millionen Bundestrainer, sondern auch unzählige
Gesundheits- “Experten“.
Im Dschungel der Medizin-Meinungen wird die öffentliche Diskussion über
Vitaminzusätze und Mineralstoffe kontrovers, teilweise überhitzt
geführt.
Die Bürger entscheiden selbst tagtäglich, ob und was sie glauben
- und vor allem kaufen. Das betrifft insbesondere auch die Vitamine.
Vitamine sind lebenswichtig.
Richtig ist ebenso, dass die Versorgung der gesamten Bevölkerung mit
Vitaminen ausreichend und relativ preiswert möglich ist.
Ebenso wahr ist, dass der technische Fortschritt in der Verarbeitung von Nahrungsmittel
ein Rückschritt für unsere Gesundheit sein kann. Erwiesen ist auch,
dass Vitaminmangel besteht: zum Beispiel bei Schwangeren und bei älteren
Menschen. Dies betrifft vor allem die Folsäure sowie die Vitamine B1,
B12, B6, A, D, E und K.
Zudem entsteht Vitaminmangel durch einige gebräuchliche Medikamente,
die entweder die Aufnahme oder die Verwertung bestimmter Vitamine behindern
können.
Ferner erfordern schädliche Konsumgewohnheiten wie Alkoholtrinken und/oder
Zigarettenrauchen, aber auch Schlankheitskuren und die einseitige Ernährung
eine höhere Vitaminzufuhr, um negative Folgen zu lindern (Vitamin C,
Folsäure, Betacarotin bzw. Vitamin A, B1, B2, B3, B6, und B12,). Was
die Mineralstoffe anbetrifft ist eine zusätzliche Ergänzung mit
Magnesium, Zink, Kalzium, Selen empfehlenswert.
Meine bisherigen Feststellungen betreffen allein den Vitaminmangel. Und der
ist zwingend eine Indikation für gezielte Vitamingaben in der Therapie
und Praxis.
Ungeklärt bleibt weiterhin die strittige Frage, ob als Folgen des (vermeidbaren) Vitaminmangels fortschreitende Arteriosklerosen, Herz- und Gefäßerkrankungen, Immunstörungen, höhere Tumoranfälligkeit, sowie Funktionsstörungen des Nervensystems auftreten.
Die fundierte Anwendung von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ist das Arbeitsgebiet der orthomolekularen Medizin (das griechische Wort "ortho" bedeutet: richtig bzw. gut). Orthomolekulare Medizin heißt demnach: „die richtigen Moleküle in den richtigen Mengen“. Diese Medizin wurde begründet von dem Biochemiker und zweifachen Nobelpreisträger Prof. Linus Pauling. Er hat sein Anliegen 1968 in der angesehenen Fachzeitschrift „Science“ so formuliert: "Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Organismus vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind." Seither versucht dieser Zweig der Medizin den weitergehenden Nutzen höherer Vitamindosen - im Bereich des 5 bis 10fachen der Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) - zur Gesunderhaltung nachzuweisen.
Das erste Problem besteht jedoch darin, einen Vitaminmangel möglichst frühzeitig zu erkennen. Zwar sind die spezifischen Krankheitszustände durch schweren chronischen Mangel an einem Vitamin für den Erfahrenen aufgrund charakteristischer Symptome vergleichsweise leicht erkennbar. Schwieriger wird die Diagnose indes, wenn Mischbilder durch schweren Mangel an mehreren Vitaminen vorliegen, zumal diese Bilder auch noch von der Grunderkrankung überlagert sind. Die Erfahrung aus der Praxis zeigt, dass der Vitaminmangel als Komplikation der Grunderkrankung oft übersehen wird.
Noch schwieriger ist das zweite Problem, nämlich die Diagnose des frühen,
latenten (also von den Symptomen her noch verborgenen) Vitaminmangels. Dieser
grenzwertige Vitaminmangel ist häufig und zugleich besonders schwer zu
erkennen. In der Arztpraxis werden vielfach unspezifische klinische Symptome
benannt, zum Beispiel Müdigkeit, Leistungsschwäche, Appetitlosigkeit,
rezidivierende Erkältungen oder es treten charakteristische Vitaminmangelzustände
auf, wie etwa Depressionen, Durchfall, Haarausfall, Blutungen..
Hier muss unsere traditionelle Medizin - die ohnehin auf Diagnostik und Therapie
bereits vorhandener Krankheitszustände hin programmiert ist, zwangsläufig
resignieren.
Über die langfristigen Folgen des latenten Vitaminmangels ist bis heute
wenig bekannt. Die wissenschaftlichen Untersuchungen sind zu kurzzeitig angelegt,
um Langzeitfolgen sicher beweisen zu können. Also sind die wichtigsten
Fragen wissenschaftlich nicht bewiesen, aber auch nicht widerlegt:
• Erbringt eine optimale, langzeitige Vitaminversorgung eine längere
und gesündere Lebensspanne (Lebenserwartung)?
• Sind typische Alterserkrankungen wie Arteriosklerosen, Demenz, Alzheimer,
rheumatische Erkrankungen durch optimale Vitaminzufuhr zu vermindern?
• Kann eine unzureichende Vitaminzufuhr Kreislauf- oder Tumorerkrankungen
begünstigen?
Gesichert scheint mir, dass bei einem Mangel an bestimmten Vitaminen:
• die Tumorentstehung erleichtert, (z.B. bei Mangel an Folsäure,
Vitamin A, evtl. Vitamin C)
• die Funktion des Immunsystems beeinträchtigt ,
• die Degeneration von Zellstrukturen und auch der Arterienwände
vermehrt ist (z.B. bei Mangel an Vitamin C, E, Folsäure, Betacarotin,
Vitamin B6).
Als wichtigste Indikationsgebiete der Vitamine in der vorbeugenden Anwendung
scheinen sich dennoch zunehmend durchzusetzen:
• Funktionserhaltung und -kräftigung des Immunsystems,
• die Erhaltung der Arterienwände bzw. die Arterioskleroseverhinderung,
damit Infarktschutz ,
• Beitrag zur aktiven Tumorprävention,
• Verlängerung der gesunden Lebensspanne.
Darüber hinaus gibt es einige befriedigende Indikationen für eine
Therapie mit Vitaminen, die freilich der ärztlichen Diagnostik und Therapie
vorbehalten sind:
Bestimmte Hauterkrankungen, z. B. Neurodermitis und Psoriasis, psychische
Erkrankungen, Schmerzleiden, Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises,
Allergieformen
gehören zu diesen Indikationen. Dabei werden die Vitamine nach sorgfältiger
Diagnostik, innerhalb eines inhaltlich und zeitlich definierten Therapieplanes,
in gezielter Dosierung und präziser Überwachung, ergänzend
zu anderen Behandlungsmaßnahmen, angewendet.
Die Vitamindosierungen in der orthomolekularen Therapie liegen weit über
den Bedarfsempfehlungen der DGE. Dabei werden grundsätzlich zugleich
auch die anderen Vitamine in erhöhter Dosis verabreicht, um keine Ungleichgewichte
zu schaffen. Vergleichsweise kann eine Kette nur so viel halten wie ihr schwächstes
Glied.
Gegner der orthomolekularen Medizin bezeichnen dies allerdings als Schrotschusstherapie,
bei der vor allem teurer Urin produziert würde.
Bekanntlich versetzt der Glaube Berge. Und der lässt sich nun mal nicht von wissenschaftlichen Doppelblindstudien (omen est nomen) überzeugen. Dem Vernehmen nach sollen selbst Ärzte, die ansonsten von dem „Rummel“ nichts halten, Vitamine im Bedarfsfall einnehmen.
Für Ihre Gesundheit alles Gute wünscht Ihnen
Ihr Wolfgang Woynar
Wichtiger Tipp!
Bitte beachten Sie: Vitamine sind äußerst instabil. Bei langer
Lagerung und insbesondere durch Erhitzen verflüchtigen sie sich. Darum
sollten Sie so oft wie möglich frisches und rohes Gemüse und Salate
zu sich nehmen.
Worauf Senioren achten sollten
Senioren haben häufig eine mangelhafte Vitamin- und Mineralstoffversorgung.
Die unterschiedlichen Faktoren kumulieren sich in ihren negativen Auswirkungen:
deshalb denken Sie daran:
• Wer weniger isst, sollte zugleich die Mikronährstoffzufuhr optimieren,
• Ernähren Sie sich ausgewogen mit hohem Frischkostanteil
• fragen Sie Ihren Zahnarzt bei Kauproblemen
• Fragen Sie Ihren Hausarzt bei Appetitlosigkeit, bei Magen –
Darm - Erkrankungen oder Einnahme von Arzneimitteln
• Optimieren Sie Ihre Zubereitungsgewohnheiten
Besonders hoch ist der Bedarf an Vitaminen:
• Während der Wachstumsphase bei Kindern und Jugendlichen
• In Zeiten erhöhter geistiger und körperlicher Anstrengung
• In der Schwangerschaft und Stillperiode
• In den Wechseljahren
• Im Alter und bei (chronischen ) Erkrankungen
• Längerfristige Medikamenteneinnahme
13 Vitamine und ihre Funktionen
Vitamin A benötigt der Körper für Knochen,
Zähne, Haut, Haare, Augen, Schleimhäute, Nägel, gesunde Körperzellen,
Blut, Immunsystem und zur Krebsvorbeugung.
Folgende Nahrungsmittel enthalten Vitamin A: Grünes, gelbes und rotes
Gemüse, Kalbsleber, Aprikosen, Zuckermelonen.
Vitamin D benötigt der Körper für kräftige
Zähne, Knochenbau, gute Nerven, Optimismus, Entspannung und Immunsystem.
Folgende Nahrungsmittel enthalten Vitamin D: Fisch, Milch, Vollkorngetreide.
Vitamin E benötigt der Körper für gesundes
Blut, Blutgerinnung, Durchblutung, gesunde Augen, Vorbeugung vor Arteriosklerose
und Entzündungen, Alterungsprozesse.
Folgende Nahrungsmittel enthalten Vitamin E: Nüsse, Butter, Vollkorngetreide,
Sonnenblumen- und Sojaöl.
Vitamin K ist fettlöslich und wird vom Körper
für gesunde Zähne, Knochenbildung, Blutgerinnung, Wundheilung und
Vitalität benötigt.
Es ist sehr Hitze- und Sauerstoffbeständig wird aber rasch bei Lichteinwirkung
zerstört.
Folgende Nahrungsmittel enthalten Vitamin K: Grünes Blattgemüse,
Salat, Milch, Joghurt, Fleisch.
Vitamin C benötigt der Körper für das Immunsystem, Bindegewebe, Blutgefäßwände, Zahnfleisch, feste und glatte Haut, Sehstärke, gesunde Nerven, positive Stimmungslage, Konzentration, Schlaf und zur Stressbewältigung. Folgende Nahrungsmittel enthalten Vitamin C: Sojabohnen, rohes Obst und Gemüse.
Vitamin Thiamin/B1 benötigt der Körper für
gute Nerven und geistige Frische, Appetit, Herz, Verdauung, Wundheilung, Kohlenhydratstoffwechsel
und Zellenergie.
Folgende Nahrungsmittel enthalten Thiamin/B1: Nüsse, Sonnenblumenkerne,
Weizenkeime, Kartoffeln, Naturreis, Kleie, Melasse, grüne Erbsen.
Riboflavin/B2 benötigt der Körper für Haut,
Haare, Nägel, Seeschärfe, Wachstum, Fitness, Zellatmung, Zellenergie,
Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel.
Folgende Nahrungsmittel enthalten Riboflavin/B2: Milch und Milchprodukte,
Fisch, Vollkornprodukte, Salat, dunkles Blattgemüse.
Niacin benötigt der Körper für Hirnstoffwechsel,
Stimmungslage, Zellatmung und -energie, Schlaf, Herztätigkeit, Muskeln
und Bindegewebe.
Folgende Nahrungsmittel enthalten Niacin: Fisch, Geflügel, Leber, Eier,
Bierhefe.
Pyridoxin/B6 benötigt der Körper für das
Immunsystem, rote Blutkörperchen, Nerven, Herz- und Muskelleistung, Sehkraft,
Haarwuchs, Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel.
Folgende Nahrungsmittel enthalten Pyridoxin/B6: Bananen, Sojabohnen und -sprossen,
Walnüsse, Müsli, Vollkornprodukten.
Pantothensäure benötigt der Körper für die Energieproduktion, Vitalität und geistige Frische, Konzentration, Stressabwehr, Vorbeugung vor Entzündungen, Fettabbau, gesunde Haut, Durchblutung, Nerven. Folgende Nahrungsmittel enthalten Pantothensäure: Eigelb, Vollkorngetreide, Leber, Bierhefe.
Biotin benötigt der Körper für Haut, Haare,
Fingernägel, Nerven, Blutzuckerspiegel, Muskeln, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel.
Folgende Nahrungsmittel enthalten Biotin: Nüsse, Naturreis, Kleie, Hefe,
Tomaten, Leber, Eigelb, Soja.
Folsäure benötigt der Körper für die
Blutbildung, Gehirn, Wachstum, Nerven, Appetit, Magen-Darm-Tätigkeit,
Haare.
Folgende Nahrungsmittel enthalten Folsäure: Spinat, Salat, Weizenkeime,
Leber.
Cobalamin/B12 benötigt der Körper für positive Stressreaktion, Stimmungslage, Lebensfreude und Optimismus, Gehirn und Nervensystem, Wachstum, rote Blutkörperchen, Knochenbau. Folgende Nahrungsmittel enthalten Cobalamin/B12: Fisch, Leber, Eigelb.
„Vitamin – Geschichten“
Vitamine sind lebenswichtig. Für Körper, Geist und Seele.
Einige Beispiele
Die „ Schönheits- Vitamine“
Das Vitamin mit dem Beinamen „Schönheitsvitamin“: Biotin
/ alte Bezeichnung Vitamin.H (wie Haar, Haut). Die Werbung verklärt Biotin
zur „Intensivkur für Haut, Haare und Nägel“, denn „Wahre
Schönheit kommt von innen“. Demnach könnte man Nüsse
als „beauty-snack“ verkaufen, denn insbesondere Hasel- und Erdnüsse
enthalten besonders große Mengen an Biotin. Die Wirkung beschränkt
sich nicht auf Menschen: auch Pferdehufe wachsen schneller, wenn dem Futter
Biotin beigesetzt wird. Als Coenzym ermöglicht Biotin außerdem
bestimmten Enzymen die Arbeit.
Als „körpereigener Friseur“ fördert Pantothensäure
Wachstum und Pigmentierung der Haare. Als Bestandteil des Coenzym A ist es
an fast allen Stoffwechselwegen beteiligt. Ob bei der Energiegewinnung aus
Kohlenhydraten, Fetten, Proteinen oder bei der Bildung von Cholesterin, Hormonen,
Blutzellen oder Antikörpern: Coenzym A ist immer dabei.
Mögliche Symptome sind u.a. Brennen und Schwere in den Füßen
und Beinen. Wichtig zu wissen: die Antibabypille erniedrigt den Pantothenspiegel
im Blut. Auch Hungerkuren, Alkoholkonsum steigern den Bedarf. Schon lange
weiß man, dass Pantothensäure am Wundheilungsprozess beteiligt
ist. Entsprechende Salbe wirken entzündungshemmend, zudem granulierend
- und das schon seit 50 Jahren.
Vitaminmangel als primär medizinisches Problem
Folsäure ist das einzige Vitamin, bei dem über
90 Prozent der Menschen in Deutschland nicht einmal die Richtwerte der Deutschen
Gesellschaft für Ernährung erreichen. Wie kommt’s? Eine gute
Quelle für Folsäure ist Spinat .Leider jedoch hitzeempfindlich und
wasserlöslich. So kommt es, dass im wohlhabenden Deutschland große
Teile der Bevölkerung unzureichend mit Folsäure versorgt sind. Die
kann in der Schwangerschaft Menschenleben kosten: Folsäure führt
dazu, dass sich bei der Entwicklung des Föten das Neuralrohr nicht richtig
schließt – dieser Vorgang findet in den ersten vier Wochen nach
der Empfängnis statt! In den USA wird bereits seit 1998 dem Mehl Folsäure
zugesetzt. Zudem soll folsäurereiche Ernährung die Häufigkeit
von Darmkrebs senken.
Das bekannteste Vitamin
Vitamin C hat auch die spektakulärste Geschichte. Sturmerprobte
Seefahrer fürchteten den unsichtbaren Gast an Bord: Skorbut. Heute nutzen
wir Vitamin C zur Unterstützung des Immunsystems.
B- Vitamine
Die Geschichte der Vitamine zeigt Überraschendes - zugleich Tragisches
und Amüsantes. Nachzulesen in den „Vitamin-Geschichten“,
Untertitel: Wie verrückte Hühner und britische Leichtmatrosen der
Medizin auf die Sprünge halfen.
„Technischer Fortschritt in der Verarbeitung von Nahrungsmittel kann
ein Rückschritt für unsere Gesundheit sein – das wissen wir
nicht erst, seit Tütensuppen und Kartoffelchips unseren Speiseplan „bereichern“.
Als am Ende des 19. Jahrhunderts in China Maschinen zum Schälen von Reis
eingeführt wurden, wollte man damit nur die Haltbarkeit des wichtigsten
Grundnahrungsmittels erhöhen. Leider wurden neben der harten Schale auch
die vitaminreichen Randschichten der Reiskörner entfernt. Zugleich wütete
in Asien Beriberi. Eine Seuche, die Nerven und Muskeln schädigte und
zu einer Art steifbeinigem „Schafsgang“ führte. Holländische
Bakteriologen untersuchten die Vorkommnisse in der damaligen Kolonie (heute
Indonesien) und waren fest davon überzeugt, dass es sich um eine Infektionskrankheit
handeln müsse. Hygienefeldzüge blieben erfolglos. Also versuchten
die Forscher Beriberi-Mikroben in Hühnern zu kultivieren und freuten
sich, als die Symptome an den Hühnern auftraten. Doch bevor sie das Phänomen
richtig untersucht hatten, war der Spuk vorbei und das Federvieh quietschfidel.
Die Forscher analysierten die Lebensumstände und stellten fest: zunächst
hatte ihr Speiseplan aus geschältem Reis aus Militärbeständen
bestanden. Ein neuer Koch missgönnte jedoch den Tieren das vermeintlich
hochwertige Futter mit den Worten „kein militärischer Reis für
zivile Hühner“ und gab ihnen fortan braunen Reis, worauf die Hühner
genasen.“
Dr. med. Wolfgang Woynar
Facharzt für Allgemeinmedizin
www.hausarzt-bremerhaven.de
